Lektion 1, Thema 1
In Bearbeitung

M4 L3 // 9. Gruppen-Session 25. Juni 2025: Unbew. Ziele & Schattenthemen

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Ergänzung: Oft sind die Dinge, die ich an einen dunklen Ort gepackt hab oder einen Widerstand dagegen aufgebaut hab, genau die Dinge, die ich am meisten will und was vielleicht auch unter Umständen zu einem meiner größten Antriebsmotive werden kann. In meinem Beispiel mit der “Anerkennung”, die ich irgendwann weggepackt habe, weil sie im gleichen Zug anderen Menschen geschadet hat (in meinen Augen), hab ich das weggesperrt, was im Grunde essentiell wichtig für mich war. Denn wer möchte keine Anerkennung im Leben? Wer will nicht geliebt werden? Jeder, oder?
Aber das habe ich für mich nicht mehr zugelassen, weshalb ich mich klein und unbedeutend gemacht habe. Ein Glaubenssatz wurde UNTERBEWUSST installiert: “Wenn ich mein Licht anmache, dann stelle ich jemand anderen in den Schatten.” Und das wollte ich natürlich nicht. Ich wollte ja nicht was besseres als jemand anderes sein oder als was besseres angesehen werden. Und solange ich die Angst davor hatte, als etwas besonderes angesehen zu werden, konnte ich nicht in meine Kraft gehen.

Fühle da bitte für Dich mal rein, denn ANERKENNUNG ist eines der wichtigsten Themen und betrifft wahrscheinlich jeden. Letztlich MUSST Du das Risiko eingehen, dass Du jemand anderen überschatten könntest, wenn Du in deine Kraft gehst. Aber diese Angst beschützt Dich auch davor, hochnäßig oder arrogant zu werden. Also Angst ist auch immer ein Schutz. Finde heraus, wovor Dich Deine Angst schützt.

Überwinde Deine Angst, denn sonst verwehrst Du diesen vielen Menschen da draußen Dein wahres Potential – das, was Du wahrhaftig bist, und wie Du anderen Menschen helfen kann. Wenn Du nicht in Deine Kraft gehst, dann kannst Du anderen Menschen auch nicht helfen. Deswegen geh voran und EMPOWER Dich!

Kleine Anmerkung zum Thema “Masken” oder Rollen spielen: Jedes Mal, wenn Du eine Maske trägst und versuchst jemand zu sein, der Du eigentlich nicht bist, dann verbraucht das sehr viel Energie. Das heißt, du bist eigentlich permanent damit beschäftigt, Deine Masken zu tragen, um beim Gegenüber so anzukommen wie es sich Dein Gegenüber wünscht (Erwartungen anderer erfüllen). Ist Dir schonmal aufgefallen, wie anstrengend das über die Zeit sein kann, wenn Du permanent versuchst jemand zu sein, der Du eigentlich nicht bist? Kennst Du das Gefühl? Dann wenn es anstrengend ist, ist das ein Zeichen für eine Maske, ein Schattenthema, was Du abnehmen und lösen darfst. Je leichter Du Dich fühlst, desto authentischer bist Du in diesem Moment. Es gibt Menschen, bei denen fühlst Du Dich leicht und authentisch, bei anderen gelingt Dir das vielleicht noch nicht so gut. Daran kann man schrittweise arbeiten.